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Infobrief Dezember 2017

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Sep 17


Liebe Freunde!

Für eine bessere Zukunft

Ende des Jahres werden wir das zweite Jahresjubiläum unseres Schulprojektes „Für eine bessere Zukunft“ feiern. Wir sind dankbar und zufrieden wie der HERR uns auch im zweiten Jahr geführt und geleitet hat. Wir schließen das Jahr 2017 mit 25 Projektkindern ab. Den Kindern und ihren Familien konnten wir die Liebe Gottes in Wort und Tat in vielfältiger Weise vermitteln. Es gab einige Highlights in diesem Jahr.

Antonia Rodriguez, eine Projektmutter erzählt: „seit dem Gala-Abend, wo wir über die Unterschiede von Mann und Frau gehört haben, hat sich in unserer Ehe viel getan! Wir streiten weniger und mein Mann ist verständnissvoller!“.

Maria, eine andere Mutter sagt: „die Elternabende sind alle sehr erbauend. Ehrlich, man kommt total müde und desanimiert an, aber geht voll Freude und Energie wieder nach Hause.“.

„Ich bin dankbar für das Projekt“ sagt Jessica, eine Schülerin der Oberstufe. „Ich hatte große Schwierigkeiten in Matematik. Durch die geduldigen Erklärungen der Lehrerin in der Hausaufgabenbetruung verstehe ich die Aufgaben besser.“.

Auch die Lehrer sehen Fortschritte, Frau Hilda: „Als ich mit Dalia Anfang des Jahres anfing zu arbeiten wusste sie nichts! Kein Einmaleins, keine Vokablen, nichts! Jetzt steckt sie die anderen Schüler in die Tasche. Die intensive Betreuung zahlt sich aus!“.

Nichts ist schöner und befriedigender als die Bestätigung einer positiven Veränderung. Gerade dort wo die Kinder mit ihren Familien in vielerei Hinsicht benachteiligt sind, (siehe Rundbrief September) und oft auch ein Eigenanteil an der Misere besteht (Alkohol und Faulheit), strahlt unsere Hilfestellung positiv in die Familien hinein. Wir beten regelmäßig für „unsere“ Familien, und sind fest davon überzeugt, daß die Macht des Evangeliums Menschen verändert.
(* alle Namen sind zum Schutz geändert)

Fundena

Unser Projekt ist Teil von FUNDENA, der Stiftung, die sich für die integrale Förderung von Familien einsetzt.
FUNDENA ist klein und setzt sich aus drei Ehepaaren zusammen. Gimy ist der Gründer der Stiftung, und obwohl er an einen Rollstuhl gebunden ist, gebraucht ihn Gott vollmächtig. Er ist mit Christina verheiratet. Beide sind Bolivianer, beide haben Psychologie studiert und sind Missionare, deren Unterstützung von einer Gemeinde aus USA kommt. Christina geht regelmäßig in das nahe gelegene Krankenhaus und betreut junge schwangere Mädchen, die kurz vor oder nach der Geburt sind. „Mamà, tu puedes!“ heißt ihr Projekt („Mamma, Du kannst!“).

Christian kommt aus der Schweiz, er ist mit Paola (Bolivianerin) verheiratet, gemeinsam haben sie zwei Kinder. Sie besuchen regelmäßig verschiedene Schulen als auch Kinderheime, bieten Kurse und Fortbildungen an. Ihr Projekt nennt sich NADEVI „Junge Erwachsene fürs Leben ausrüsten“.

Im Oktober kam ein 14 köpfiges Missionsteam aus Raicine, USA, wo die Gemeinde (Grace Church) von Gimy und Christina beheimatet ist, um FUNDENA zu unterstützen. Sie haben alle drei Projekte nicht nur besucht sondern auch mit einem tollen, bunten, evangelistischen Programm bereichert. Es waren intensive und schöne Tage, und verstärkte den Zusammenhalt unseres Teams. Wir treffen uns 14tägig zum beten, austauschen und planen.

Privat

Sehr dankbar sind wir über die positiven Entwicklungen und Erfolge unserer eigenen Kinder. Ann-Kathrin hat ihr Zahnarztstudium auch diese Jahr erfolgreich gemeistert. Es ist nicht einfach zuverlässige Patienten zu finden, die dann auch regelmäßig zu den Zahnbehandlung erscheinen. Öfters musste sie eine Zahnbehandlung neu beginnen, weil der Patient nicht mehr zum Behandlungsterminen erschien. Seit zwei Jahren verdient sie sich als Model etwas Geld und so hat sie sich in der Santa Cruzer Gesellschaft mittlerweile einen Namen gemacht. Einige Werbespots, viele Fotoshootings sowie abendliche Events als Empfangsdame ist ihre Welt. Es gefällt ihr im Rampenlicht zu stehen und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Thomas ist nun schon drei Jahre in Deutschland. Er ist im letzten Jahr seiner Lehre als Netzwerkelektriker bei EnBW in Karlsruhe, einer der vier großen deutschen Energiekonzerne. Er hat gute Auszeichnungen und ist überall sehr beliebt. Er wird seine Abschlußprüfungen ein halbes Jahr vorziehen, also im Mai 2018 und nicht im November. Dafür muß er noch einiges lernen. Er besucht regelmäßig die Familie und ist fest in Deutschland eingebunden. Natürlich feht er uns und wir ihm, deswegen freuen wir uns auch besonders auf nächstes Jahr, wo wir zum Heimataufenthalt nach Deutschland kommen.

Fünf Monate Deutschland
Vom 1. Juni bis 16. Oktober 2018 haben wir unseren Flug gebucht. Es wird unser fünfter Heimatdienst sein. Fünf Monate sind für unsere Verantwortlichkeiten hier in Bolivien eine lange Zeit und viel muß bis dahin noch geklärt werden, für Deutschland wiederum wird die Zeit sehr kurz sein. „Eine gute Planung ist die halbe Miete“ heißt es und so wollen wir unsere ungefähren Zeitfenster frühzeitig bekannt geben. Dabei haben wir versucht uns die unterschiedlichen Sommerferien in NRW und BW zu berücksichtigen:

+ 2. Juni Ankunft in Frankfurt am Main.

+ 3. bis 10. Juni Eingewöhnung, Aufenthalt bei unserer Familie in Karlsruhe.

+ 11. bis 15. Juni Aufenthalt bei der VDM in Bassum.

+ 16. bis 30. Juni Schwerpunkt Nord- und Ostdeutschland.

+ 1. bis 15. Juli Schwerpunkt Düsseldorf (Besuche in Mitteldeutschland).

+ 16. Juli bis 26. August Schwerpunkt Karlsruhe (Besuche in Süddeutschland und Schweiz).

+ 27. August bis 21. September Schwerpunkt Düsseldorf (Besuche in Mitteldeutschland).

+ 22. bis 30. September Aufenthalt in Israel zum Laubhüttenfest.

+ 1. bis 16. Oktober (Raum Karlsruhe) Abschiedsphase.


Wir freuen uns auf die bevorstehenden Begegnungen und sprechen auch gerne vor Versammlungen,
Hauskreisen oder einfach privat. Gerne nehmen wir Einladungen entgegen.

 

Das Jahr 2017 neigt sich zum Ende
In unserer Gemeinde wird seit über 15 Jahren das achttägige jüdische Lichterfest „Hanukkah“ gefeiert. Jesus ist das Licht der Welt und er selbst sagt „Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Joh 15.5

So wünschen wir all unseren Freunden, Betern und Unterstützern schöne Feiertage im Gedenken an das Licht der Welt und daran, daß dieses Licht der einzigste Weg zum Vater ist. „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ Joh. 14,6

Herzliche Grüße und Gottes Segen wünscht Dorothea & Wolfgang Landes aus Bolivien.

 

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Sep 17

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