Wie wir uns in Bolivien finanzieren

Spendenkonten   Spendenverwaltung

Die bolivianische Währung heißt "Boliviano". Seit der Regierung unter Evo Morales ist sie mit einem festen Wechselkurs an den U$ Dollar gekoppelt.

1 U$ = sind seit 2006 6,96 Bolivianos (Bs). Je nachdem wie der Euro zum Dollar steht, ändert sich der Kurs. Derzeit ist 1 Euro nur noch ca. 7,30 Bs. wert

Mancher Einheimischer meint, wir bekämen Geld vom "Gobierno Aleman" (Deutschen Staat) und stellt sich damit unversiegbare Geld-Quellen vor.

Die Wirklichkeit aber ist, daß wir seit 1995 von Spenden leben, die treue Freunde über die VDM nach Bolivien senden. Die wirtschaftliche Lage in Bolivien ist je nach Region unterschiedlich gut, aber das Lohnniveau ist sehr niedrig. Wir könnten ohne Spenden keinen Vollzeitlichen Dienst hier verrichten.

Weitere Informationen, zum Beispiel wer die Spenden verwaltet, wie das mit der Spendenbescheinigung funktioniert und um was für einen Monatsbetrag es geht.

 

Unsere Finanzsituation:

Mit der Ausreise im Oktober 1995 sind wir unserer Berufung in den Missionsdienst konkret gefolgt. Damit verbunden war das Wagnis, sich dem als "sicher" empfundenen Versorgungssystem einer bezahlten Arbeitsstelle zu verabschieden und sich ganz auf Gottes Versorgung zu verlassen, in dem von nun an Gemeinde und Freunde mit ihren freiwilligen Spenden unseren Lebensunterhalt bestreiten sollten.

Wir können nach 18 Jahren als Missionare wirklich nur Gott loben, denn unsere Versorgung wurde trotz anfänglicher Skepsis in allen Jahren bis heute reichlich gedeckt. Im Jahr 2013 hat allerdings eine Tendenz begonnen, die 2014 zu einem Negativsaldo bei der VDM geführt hat. Der Heimatdienst im Juni bis Oktober 2014 hat dazu beigetragen, daß unser Konto wieder im "grünen Bereich" ist.

Dennoch sind die regelmäßigen Ausgaben nicht gedeckt.

Ende September 2015 sah die Bilanz bei einem monatlichen Bedarf von 3670,- Euro wie folgt aus:



Aktueller Spendenpegel:

 

Unser Konto bei der VDM weist gerade kein Minus mehr auf, sinkt aber derzeit monatlich trotzdem um 661,- Euro
Einzel- und Eigenspenden haben das akute Minus saniert.

 

Unser monatlicher Bedarf an Spenden bei der VDM ist auf 3670,- Euro gestiegen, trotz gleichbleibendem Nettogehalt von 1.300,- U$ (seit 1995). warum?

Hier wollen wir erleutern, was unserer Ansicht nach zum Rückgang der Spenden seit 2014 geführt hat:

1.   Unsere langjährigen Freunde und Unterstützer haben uns mit ihren Spenden in allen Höhen und Tiefen seit unserer Missionarszeit unterstützt und sie bilden mit ihren monatlichen Beträgen auch weiterhin die Grundlage für unseren Spendeneingang bei der VDM. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle langjährigen Spender!

2.   Einen nicht geringen, aber wichtigen Anteil am Gesamtaufkommen der Spenden zur Deckung aller Kosten spielen die "sporatischen" oder "spontanen" Spenden. An Jubiläen, bei Gemeindetagen oder mit gezielten Aktionen wurden Geldbeträge zu Gunsten unserer Arbeit zusammengetragen, die zwar unregelmäßig, aber in der Summe dennoch zu einem gleichbleibend wichtigen Anteil an der Gesamtsumme beigetragen haben.

Da sich der erwartete zügige Neubeginn des Kinderheims in Santa Cruz trotz gegenteiliger Versprechen von Seiten des Trägers (= die Gemeinde MBI) bisher verzögert hat und nach drei Jahren (Juni 2014) der Neubau noch nicht ein Mal angefangen wurde, ist es mehr als verständlich, daß die Bereitschaft, in einer Aktion im Namen des Kinderheimprojekts für unsere Arbeit zu sammeln, ordentlich zurückgegangen ist.

3.   Seit Beginn unseres Dienstes als eingeladene Missionare im Kinderheimprojekt der einheimischen Gemeinde haben wir uns dazu verpflichtet, auch unter ihrer Leitung dort zu arbeiten. Wir unterstützen, daß die einheimische Gemeinde der sozialen Not mit einem eigenen Kinderheim begegnet, und nicht wie in vielen anderen Projekten, die Finanzierung zu 100% aus dem Ausland kommt. Dies führt aber auch zu dem Umstand, daß die Arbeitsweise nicht europäischem Denken entspricht. Wir sehen bei den Themen Leiterschaft und Organisation einen großen Unterschied zu unserem deutschen "Planen und Handeln".

Die VDM weiß über diese Hintergründe Bescheid und wir stehen im Gespräch mit den Pastoren der Gemeinde MBI. Wir sind als Leiter des neuen Kinderheims eingeplant, müssen uns aber noch in Geduld üben bis es gebaut ist.

Dies ist auch der Grund, warum wir nach dem Heimatdienst im Oktober 2014 für Remar arbeiten.

Seit 2007 gültig: Regelung der Abzugsmöglichkeit im "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerlichen Engagements". Beim Einreichen der Spendenzuwendungs-Bescheinigung sind 20% des Gesamtbetrags der zu versteuernden Einkünfte beim Finanzamt absetzbar!
Die Spendenbescheinigung wird von der VDM am jeweiligen Jahresende zugesendet.

    Spendenkonten in Deutschland:

Volksbank Syke
Konto-Nr. 12 577 600, BLZ 291 676 24,
SEPA - IBAN: DE33 2916 7624 0012 5776 00
BIC GENODEF1SHR
Vermerk: AC084000

oder

KD-Bank Duisburg
Konto-Nr. 1 011 830 010, BLZ 350 601 90
SEPA - IBAN: DE53 3506 0190 1011 8300 10
BIC GENODED1DKD
Vermerk: AC084000

oder

Siegrid-Riedel-Stiftung
Bank für Kirche und Diakonie BKD, Duisburg
Konto-Nr. 15 70 40 90 14, BLZ 350 601 90
Vermerk: AC084000

    Spendenkonto in der Schweiz:

AEK Bank 1826
SEPA - IBAN: CH77 0870 4018 7116 4413 6
Vermerk: AC084000

Spendenkonto in Österreich:

Allgem. Sparkasse Oberösterreich
Konto-Nr. 100 021 171 41, BLZ 20 320
SEPA - IBAN: AT82 2032 0100 0211 7141
Vermerk: AC084000

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