Dorothea & Wolfgang Landes
Hogar de Niños
"Wayne Walker"

Januar 2007

Los Chacos, Santa Cruz - Bolivien

Bilder von der Landwirtschaft (Seite 19)

Dies ist kein Zuckerrohr, obwohl es genauso aussieht, sondern eine Grassorte (ortsüblich Caña Cubana genannt). Ein Milchbauerkollege in der nähe hat sein Gras wachsen lassen und nun dient es als hervorragendes Pflanzgut. Die Männer sind geübt im Zuckerrohrernten und genauso wird nun hier vorgegangen.

Die Aussaat ist auch wie beim Zuckerrohr: Die Grasstengel werden einfach in Furchen gelegt und zugedeckt.


Das sieht dann so aus.

Früher hatten wir schon mal eineige Hektar ähnliches Futtergras von der Sorte "Taiwan" aber der Aufwuchs war nicht so gut wie der von Futterhirse, die Verdaulichkeit um einiges niedriger. Das "Caña Cubana" soll nun wesentlich besser sein.

Zwei Probeflächen haben wir angelegt: eine im Tonboden (im Bild) und eine auf Sandboden.


Ende März 2006 steht überall noch Wasser in den Gräben.
Diese Furt auf dem Weg ins hintere Teil des Geländes ist fast unpassierbar - trotz der Ziegelsteine die da drin liegen.
Mitte Mai sind wir in der Lage neue Kanäle anzulegen.
Das Bild rechts entstand in der Nähe des linken: der neue Kanal wird das Wasser zukünftig besser ableiten.

   

Da muß man schon genau hinsehen! Alle Tiere über 2 Jahre bekommen Blut abgenommen (und das geht am einfachsten wenn man mit der Nadel zwischen die oberen Schwanzwirbel sticht) um dann auf Bruzelosis untersucht zu werden.

Damit das Rind auch schön still hält, muss Julio vorne die Nase mit einer speziellen Zange festhalten.

Den Treibgang für das Vieh, in dem man die Tiere nicht nur leichter impfen oder behandeln, sondern auch besser sortieren kann haben wir Ende April 2006 angefangen zu bauen.

Auch hier muß ein weiterer Abwasserkanal entstehen. Zuerst mit dem Schiebeschild, später dann mit dem Erdhobel.

Nach der Selektion kommt der Verkauf. Das Rind ist damit nicht einverstanden und will nicht in den LKW.
Sechs Männer ziehen und zerren bis es endlich drin ist.


Mitte Mai 2006 ist es schon wieder so trocken, daß das Schweinegehege ausgetrocknet ist. Nun freuen sich die Schweine über die Pfütze die wir entstehen lassen.

Ein Blick vom Schweinegehege nach Süden auf die Felder. Der Futterhirse fehlt schon wieder Wasser.


25. März 2005: Auch die Wegfurt ist nun unpassierbar. Wilson muss mich mit dem Traktor herausziehen.

 

 

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