Dorothea & Wolfgang Landes
Hogar de Niños
"Wayne Walker"

Dezember 2007

Los Chacos, Santa Cruz - Bolivien

Was bedeutet "Hinwendung" zum lebendigen Gott?

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Gott schuf die Welt.
Den Abschluß seines Werkes bildet der Mensch, der nach Gottes Ebenbild erschaffen ist (1. Mose 1, 26). Herausragende Eigenschaft ist der eigene Wille, mit dem er den Menschen ausgestattet hat und er darf über Tier und Pflanzenwelt herrschen. Der freie Wille hat uns zu einem "mündigen Gegenüber" gemacht, und nicht zu "Automaten". Gott sagt zu den ersten Menschen: ".... nur von den Früchten des einen Baumes (....) esset nicht davon, rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbet!" (1. Mose 3, 3).

Adam und Eva waren aber ungehorsam und spüren daraufhin eine Trennung zwischen ihnen und ihrem Schöpfergott. Sie schämen sich und haben sich versteckt. Ihr Ungehorsam wurde mit der Verbannung aus der ungestörten Gegenwart Gottes bestraft.

Diese Trennung von Gott spüren wir Menschen bis in unsere heutige Zeit hinein. Wir können ihr nicht entkommen. Wir werden mit der Trennung von Gott geboren.

Die Menschen haben alle gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren, die sie haben sollten."
Römer 3, 23.

Aber Gott hat Sehnsucht nach Versöhnung mit uns. Er will, daß wir ein Leben in Fülle haben, so wie es zur Zeit der Schöpfung geplant war. Warum aber gelingt uns das nicht? Warum haben wir keinen Frieden im Herzen?

Denn die Sünde belohnt mit dem Tode; das Gnadengeschenk Gottes aber ist ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Christus Jesus unserem Herrn."
Römer 6, 23.

Durch alle Zeitalter hindurch hat der Mensch versucht die Trennung von Gott mit seinen eigenen Mitteln zu lösen. Es gibt unzählige Philosophien und Religionen. Neuzeitlich meint man ohne Gott zurechtzukommen und erfand den Kommunismus, den Humanismus und Selbstgerechtigkeit. Andere wollen "nur noch leben" und sammeln Güter auf Erden, betreiben Sport und Hobbys bis ins extreme oder beteuben sich mit Drogen, Sex oder Gewalt. Wieder andere suchen ihr "Heil" in guten Werken..... aber alle Bemühungen scheitern.

Mancher meint sein Weg sei gerade der rechte, aber endlich führt er doch in den Tod.
Sprüche Salomos 14, 12.

Der einzigste Weg der tatsächlich ein Brücke bildet ist Jesus. Er hat seinen heiligen Platz im Himmel verlassen, wurde Mensch wie wir Menschen, aber war nicht durch die Sünde befleckt. Er hat keinen irdischen Vater, wohl aber war er seinem himmlischen Vater gehorsam bis an den Tod am Kreuz. Das war seine "Mission" auf Erden: Unsere Todesstrafe stellvertretend für uns zu tragen. Damit war der Gerechtigkeit Gottes genüge getan. Jesus ist am dritten Tage von den Toten auferstanden und bietet seitdem jedem der es will Versöhnung an.

Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus der sich selbst zum Lösegeld hingegeben hat.
1 Timotheus 2, 5.

Gott dagegen beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß er Christus für uns in den Tod gab, als wir noch Sünder waren.
Römer 5, 8

Von Seiten Gottes ist alles getan. Das ist perfekte Liebe. Die Bibel spricht sogar von "verückter" Liebe, denn wer gibt schon sein Leben für denjenigen, der einen von tiefstem ablehnt? Jesus hat dies für uns Menschen getan! Nun sind wir an der Reihe:

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an! Wenn jemand meine Stimme hört und die Türe öffnet, werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm halten, und er mit mir.
Offenbarung 3, 20.

Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, daß Jesus der Herr ist, und mit deinem herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten erweckt hat, so wirst du gerettet.
Römer 10, 9.

Wenn jemand vor der Türe steht und anklopft, müssen wir uns erheben und die Türe aufmachen. Wenn uns jemand ein Geschenk macht, so müssen wir es immer noch entgegennehmen und auspacken. So ist es mit Jesus; so ist es mit dem Geschenk was er uns anbietet: Wir müssen etwas tun. Wir müssen uns entscheiden.

Wir, Dorothea und ich (Wolfgang) haben uns entschieden. Wir sind nicht enttäuscht worden, sondern viel mehr beschenkt worden als wir je dachten. Deshalb proklamieren wir diesen Segenbringenden Weg.

Gibt es einen Grund das Geschenk Gottes abzulehnen?

16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werden.

18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Evangelium nach Johannes, Kapitel 3, Verse 16 - 18.

Dies sind die 4 Schritte, um Jesus als seinen Herrn aufzunehmen:

  1. Du siehst ein, daß du so wie Du bist, nicht vor Gott bestehen kannst. Du bist getrennt von Gott. Die Bibel nennt dies "ein Sünder".

  2. Du bist bereit von nun an so zu leben, wie es Gott gefällt und kehrst Dich ab von dem Leben ohne Gott. Du machst eine 180 Grad Wendung.

  3. Du glaubst, daß Jesus für Dich persönlich am Kreuz gestorben ist und am 3. Tag auferstanden von den Toten.

  4. Bete laut zu Jesus. Lade ihn in dein Herz ein und bitte ihn von nun an Dein Leben durch seinen Heiligen Geist zu führen.

Hier ein beispielhaftes Gebet:

Jesus, ich weiß nun, daß ich ohne Dich verloren bin. Ich bekenne vor Dir mein Leben ohne Dich, meine Schuld. Ich habe bisher ohne Dich gelebt, das soll sich von heute an ändern. Ich wende mich ab von meinem sündhaften Verhalten und bitte Dich, daß Du nun die Herrschaft in meinem Leben übernimmst. Du bist für meine Schuld gestorben und aufberstenden von den Toten. Du bist der einzigste Weg zur Rettung. Herr, stärke meinen schwachen Glauben.
In Deinem Namen und Dir zur Ehre, AMEN.

Bitte schreib uns deine Fragen oder Erfahrungen.

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