Ein Brunnen wird gebohrt - Los Chacos Mai 2003


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Zuckerrohr

Der Beregnungsbrunnen wird gebohrt
Ende Mai 2003 haben ein Team bestehend aus 5 Männern der Firma "Hermano Wang" aus Santa Cruz mit ihrem mobielen Bohrturm den Beregnungsbrunnen gebohrt.

Eindrücke von diesem tollen Ereignis sind in der nachfolgenden Diaserie festgehalten.

Vorbereitungen:
In das von Hand ausgeschachtete Loch wird Wasser gefüllt und einige Chemikalien, Gips und Bindemittel geschüttet. Dieses Wasser zirkuliert nun im Borhrgestänge und befördert das Borhrsediment nach oben, wo es sich absetzt und abgeschöpft wird.

Rund eine Woche wurde Tag und Nacht gearbeitet:
Im Vordergrund der alte Tümpel, aus dem der letzte Rest Wasser zum bohren verbraucht wird.

Die Kinder ergreifen die Gelegenheit!

Fischers Glück?
Die Kinder nutzen die Gelegenheit und "schöpfen" die Fischlein ab, die sich bei sinkendem Wasserstand im Tümpel an der Oberfläche tummeln.

Der Schlamm kommt nach oben:
Das "Spülwasser" zirkuliert im Bohrgestänge und sprudelt an der Bohrlochaussenseite mit dem gelösten Grund nach oben.

Ableiten des Schlammes:
Wenn das Wasser durch das Zirkulieren zu dickflüssig wird, dann wird es abgeleitet und durch frisches Wasser ersetzt.

Die Bodenschichten werden ermittelt:
Alle 2 Meter nimmt der Chef eine Schlammprobe und legt sie auf dieses Brett. Daran erkennt er dann die wasserführenden Schichten.

Bohralltag.

Primitive Kochstelle:
Gebohrt wird Tag und Nacht, weil es Nachschubprobleme und Reperaturen gab, hat das dann eine Woche gedauert. Gekocht wird vor Ort und geschlafen in und unter den LKW´s.

Der Bohrturm:
Importiert aus USA, aufmontiert auf einem alten Armeelaster, mit einer Mercedes LKW Kabine versehen, so hat dieses Gerät noch viele Bohrmeter in Bolivien gearbeitet.
Im Hintergrund der überdachte Fresstand und Lagerräume der Milchwirtschaft.

Fertig! - 150 Meter
Die Rohre sind gesetzt, der Brunnen gespült. Das Wasser kommt von alleine hoch! Halleluya!

Der Teich wird vergrößert:
Weil nun 2400 Liter klares, bestschmeckendes Wasser pro Stunde aus dem Brunnenloch sprudeln, vergrößern wir umgehend den Teich. Der alte Teil des Teiches füllt sich aber so schnell, dass wir nicht die gewünschte Größe erreichen.

Der Beregnungsteich:
Man sieht deutlich das klare Wasser heraussprudeln. Die Pumpe dient dazu um noch mehr Wasser zu fördern.

Die Wasserkanone:
Rund 18.000 Liter Wasser pro Stunde lassen sich nun auf die Felder verteilen. Bei Windstille erreicht man 60 Meter Durchmesser der beregneten Fläche.

Die Beregnungspumpe wird vom Traktor angetrieben.

Eigenbau:
Das blaue Fass dient als "Wassergewicht" was dann leicht entleert werden kann und dann wird der Ständer umgestellt.

Futterhirse (Hybridsorte) aus Beregnung.

 


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